Warum Kreativität dein Leben verändert

Kreative Entfaltung, - ein Grundbedürfnis des Menschen „Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss, wie andere Menschen“ - Astrid Lindgren


Hallo, an alle Visionärinnen und Mutmalerinnen da draußen! Ich möchte Dir heute etwas darüber erzählen, warum Kreativität eines der kraftvollsten Dinge ist, die uns als Menschen ausmachen, - und warum eine der größten Blockaden, die Dich daran hindern, ein kreatives Leben zu führen, nicht mangelnde Kreativität, sondern, die Angst zu Handeln ist. Von der Wespe, die nicht heraus findet


Hast du Dich schon einmal so richtig festgefahren, in einer Situation, gefühlt? Warst unzufrieden mit deinem Leben, hast aber keinen Ausweg gesehen? Nicht einmal daran gedacht, dass es einen Ausweg geben könnte,- deshalb gar nicht erst danach gesucht? Ich sehe ständig Menschen, denen es so geht,- und ich gehörte auch ein mal dazu. Manchmal sind wir wie Insekten, die sich in einem geschlossenen Raum verirrt haben. Hinter uns ist ein geöffnetes Fenster, aber wir fliegen immer wieder gegen die geschlossene Scheibe vor uns. 50 mal... 100 mal... Bis wir endlich den Luftzug, eine paar Meter weiter, gespürt haben und uns zu einem hoffnungsvollen Anflug, in die andere Richtung begeben; – in Richtung des offenen Fensters, in Richtung Freiheit. Es besteht immer ein Risiko, dass das Fenster doch nicht offen ist,- allerdings, irgendwo muss der Luftzug hergekommen sein, und bevor wir noch 100 Mal gegen die geschlossene Scheibe fliegen, ist es da nicht besser, das Risiko einzugehen?


Die Sache mit der Gewohnheit


Das Problem mit uns Menschen ist,- wir gewöhnen uns an Dinge und eines der aller schwierigsten Sachen für uns ist: Umgewöhnung. Entwöhnung. - Das erlernen neuer Gewohnheiten. So gewöhnen wir uns an unser Kranksein (ja, meiner Ansicht nach hat jede Krankheit auch eine psychosomatische Komponente!). Wir gewöhnen uns an das Gefühl „alles ist schon okay,- nicht perfekt,- aber ich lebe noch“. Wir gewöhnen uns an den Job, den wir eigentlich hassen, an unsere finanziellen Unsicherheiten, an unsere Ängste, an unser schiefes Selbstbild. ….Und der Mangel an Kreativität,- Kreativität, die uns aberzogen wird, damit wir funktionieren können;- der Mangel an Kreativität ist der Grund, weshalb wir verlernen zu „sehen“. Wir verlernen nach links und rechts zu schauen,- wir vergessen, dass es nicht nur einen Weg nach „vorne“ gibt und wir vergessen sogar manchmal wer wir in Wirklichkeit sind.

Scheinbare Auswege Viele Menschen haben das Gefühl von „es stimmt etwas nicht in meinem Leben“. Dieses Gefühl kann sich zu einer inneren Leere entwickeln,- zu einem Loch, dass wir, wenn wir nicht aufpassen, versuchen mit den „falschen“ Dingen zu stopfen. Falsch in Anführungsstrichen, weil es für den Moment wie eine Überlebensstrategie ist. Für den Moment ist es richtig, jedoch nicht von Dauer. Diese Strategie wir immer weiter wiederholt, bis sie zu einer Abhängigkeit wird, denn es gibt Dir nur einen kurzzeitigen „Kick“, bis es Dich wieder an die Leere erinnert. In die Leere Entlässt. Kreative Abhängigkeiten?


Was hat Shopping mit Kreativität zu tun?

Shopping, „feiern“, essen, Internet... Die Liste könnte ewig weiter gehen. Aber warte mal......... Was schaust Du dir an, im Internet, wenn du Dich leer fühlst? Wenn du das Gefühl hast Dich ablenken zu müssen? ….Kreativen Content, oder? Ideen die andere Menschen liebevoll umgesetzt haben, um Dich zu unterhalten. Was ist das, was du dir kaufst, wenn du das Bedürfnis hast dich durch Shopping ablenken zu müssen?- ...oder weil du glaubst dir ganz dringend etwas „gönnen“ zu müssen? Schöne Dinge, oder? Dinge, die zwar keinen Nutzen haben, Dein zu Hause aber schicker aussehen lassen. Kreativer; am besten sollte es handgemacht aussehen, denn das gibt dir ein wohliges Gefühl. ...und/oder, die neueste Mode. Entworfen von kreativen Menschen, die ihre Idee in die Welt gebracht haben. Worauf hast du Lust, wenn du aus Langeweile, oder aus Frust, isst? Meistens Verarbeitetes, oder? Kreationen der Convinient-Food Industrie. ...Aber was sind Chips mit Currywurst Geschmack oder pinke Schokolade mit Blaubeerstücken? – Ja, richtig. Ziemlich kreative Dinge, die von Menschen in die Welt gebracht wurden, die Ideen haben, inspiriert sind und etwas aus sich heraus erschaffen und in die Welt bringen. Du stellst Dich nicht in die Küche und bereitest Dir selbst, liebevoll etwas zu,- denn in dem Moment wo Du das tästest, hättest du schon eine konstruktive Lösung für dein Problem: Du wärst selbstwirksam und gestaltend; - handlungsfähing, anstatt passiv, aufnehmend. Puh..... Das ist viel. Ja, aber, mache dir keine Sorgen. Ich will Dich an dieser Stelle nicht fertig machen, weil du unkreativ oder Ideenlos bist. Ganz im Gegenteil.


Was Dich blockiert ist die Angst


Wir lernen schon sehr früh,- manchmal sogar schon vor der Schule,- dass es besser ist, sich anzupassen,- mitzulaufen, anstatt selbst- wirksam mitzugestalten. Wenn Du einfach eine Stunde später zur Schule gekommen wärst, mit den Worten „ich habe für mich festgestellt, dass ich ab neun produktiver bin als um acht“, dann wäre aber was los gewesen, oder? Auch, wenn es deine Wahrheit gewesen wäre. Selbst, wenn du den Vorschlag vorher bei der Schuleitung eingereicht hättest,- „später anfangen,- später Schluss“,- hätte dies, von einem Schüler, jemals jemand ernst genommen? Wärst Du überhaupt auf die Idee gekommen?



Gedankenmuster: „Meine Stimme zählt nicht. Ich bin unwichtig“


Wenn deine Antwort „Nein“ ist, dann ist das sehr verständlich. Warum sollten wir auf Ideen kommen, die scheinbar Auswegslos sind? Warum sollten wir Dinge tun, von denen wir gelernt haben, dass sie (von uns) nicht erwünscht sind? Diesen Automatismus von „meine Stimme zählt nicht“, den lernen wir sehr früh. Noch dazu müssen wir ständig die Erwartungen anderer erfüllen; wo bleibt da noch Platz die eigenen, inneren Herzenserwartungen an sich selbst zu stillen, gar zu entwickeln?

Du weißt nicht was Du willst!“

Später regen sich Erwachsene dann über Teenager auf, „du weißt nicht was du willst!“. Woher auch. Das was du selbst wolltest, das hast du gelernt zu verdrängen und du fühlst, tief in dir, dass du eigentlich nie wolltest, was „die“ wollen. Kommt Dir das bekannt vor? Die Antwort in unserer heutigen Welt ist: Konsum. Ablenkung, Aber Ablenkung mit schönen Dingen, mit kreativen Dingen,- die uns ein Gefühl von dem geben, was möglich ist. Wofür wir eigentlich geschaffen sind: Etwas zu erschaffen. Kreativ die Welt (/unser Leben) zu gestalten.

Was nun?

Gewohnheiten ändern heißt Arbeit. Ich kann Dir kein Patentrezept geben, dafür, dass das alles von heute auf morgen besser wird,- aber Du kannst an Dir arbeiten. Du kannst Dir und Deinen Herzenswünschen jeden Tag ein Stückweit näher kommen, Du kannst lernen mitzugestalten, anstatt dich nur vom Leben berieseln zu lassen. Versuche Deine Kreativität ein mal als einen Muskel zu betrachten, der in dir vielleicht momentan etwas verkümmert ist,- Du kannst ihn aber trainieren. Dafür braucht es Kontinuierlichkeit. Gewöhntes lässt sich nicht so einfach ändern. Es bracht Zeit und Ausdauer. ...Also triff feste Verabredungen mit Dir selbst. Koche mindesten ein Mal pro Woche etwas richtig aus gefallenes und versuche Dich mit der Zeit immer weniger an Rezepte zu halten. Anstatt Dir ein neues Kleidungsstück zu kaufen, kannst Du mal probieren, ein altes zu pimpen. Färbe es ein, wenn du nähen kannst, ändere eine Kleinigkeit. Nähe Zierknöpfe dran oder schneide die Hosenbeine ab..... Die Möglichkeiten sind unendlich.

Einen kleinen Tipp habe ich am Ende noch für Dich: Den Seelenschätze Sonntag. Jeden Sonntag nachmittag lade ich hier und auf Instagram (@selbstbild_kunsttherapie) eine Anregung hoch: zur Aktivierung deiner Kreativität und einfach als Anreiz, auf eine erfüllende Weise, Zeit mit dir selbst zu verbringen. - Damit Du Dein Wochenende abrunden kannst und Herz-Zentriert in eine neue Woche starten kannst.



Ich hoffe ich konnte Dir etwas Inspiration schenken. -.....und denke daran: Veränderung geschiet durch Handlung.


Alles Liebe Dir und - Danke, danke danke dafür, dass Du meine Blogartikel liest, - lasse mir gern ein Feedback da.

Deine Vanessa

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Vanessa Neera Sharma

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