Besonders sein

Wer Du sein willst, wer Du glaubst zu sein und wer Du wirklich bist


In einem bestimmten Lebensalter gibt es für viele nichts wichtigeres, als sich abzuheben. Dies ist ein Teil der Identitätssuche und ein normaler Entwicklungsprozess.


Was der Wunsch besonders zu sein mit Deinem Selbstwert zu tun hat


Schwierig, beziehungsweise, als ganz besonders wichtig empfinden dies, Menschen mit einem geringen Selbstwert.


#Schüchtern, still, zurückgezogen, unauffällig, geringer #Selbstwert- aber tief im Innern etwas ganz besonderes.


Diese Menschen sind oft davon überzeugt ausgegrenzt zu sein. Fühlen sich wie Außerirdische, die nicht hineinpassen, -

in den Mainstream, in die breite Masse. Sie suchen halt in Szenen,- z.B.

der Punk Szene, der rechten Szene, aber auch der #spirituell- #esoterischen Szene. In diesem Beispiel können sie sich dann als sogenannte #Indigoseelen, oder, Achtung,-

als #hochsensibel identifizieren. Oft fühlt sich die Entdeckung dieser Dinge dann wie eine höhere Erkenntnis an. Wie das Gefühl endlich angekommen,- endlich zu hause zu sein.


Daran ist nichts falsch,- jedoch kann es sehr ungesund sein, sich zu sehr mit etwas zu identifizieren. - Dem gerecht zu werden,- auch, ja, - es kann aber auch sein, dass wir diese Identifizierungen nutzen, um uns vor uns selbst zu verstecken. - Um eine Erklärung für die eigenen Schwächen zu haben und irgendwie auch eine Ausrede nicht an der Wurzel des Schmerzes arbeiten zu müssen.


Auch Ich habe eine Zeit hinter mir, in der ich überzeugt war "besonderer" zu sein,- aber eben im stillen. Sozusagen noch "unentdeckt".


Dieses Streben danach besonders zu sein,- sich zu identifizieren, mit dem Besonderen, und auch gleichzeitig abhänging zu sein von der Anerkennung anderer in diesem Bereich (oder nach dem Gefühl sich von anderen abzuheben), - oder abhängig zu sein von einer bestimmten Szene, Subkultur, Gruppe,- in der man ausschließlich als besonders gilt,

ist ein Anzeichen für einen geringen #Selbstwert, für unaufgearbeitete Themen bzw. #Traumata.


Es ist unfrei und hat sehr wenig mit dem zu tun, wer Du wirklich bist.


Es gibt nichts wichtigeres als hin und wieder das eigene Selbstbild zu hinterfragen


Selbstbild Kunsttherapie. Diesen Namen habe ich nicht umsonst gewählt. In meinen Augen gibt es nichts wichtigeres, als das eigene Selbstbild zu hinterfragen und zu klären. Wer willst Du sein? Diese Frage ist eine der wichtigsten, die Du Dir stellen kannst. Dich zu fragen, womit Du Dich eigentlich identifizierst, kann der Schlüssel sein, Dein Leben wieder selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Selbstbewusst Du selbst zu

sein und damit auf Dauer auch glücklicher zu sein.


Teeanger identifizieren sich stark - hast Du je damit aufgehört?


Im Teenager Alter war das alles noch normal, - vielleicht auch nicht immer gesund,- aber ein Teil der Entwicklung.

Damals „waren“ wir die beste Freundin von jemandem; wir „waren“ Fans von der oder der Band (oder noch mehr als das, viele Musiker haben heutzutage bestimmte Bezeichnungen für ihre Fans,- z.B. die „Black Stars“ bei Avril Lavigne, - und diesen Titel muss man sich unter Fans sicherlich erst hart erkämpfen).

Wir mussten uns entscheiden, ob wir „Team Edward“ oder „Team Jacob“ sind (mussten vielleicht verleugnen, wenn wir insgeheim „Team Bella“ waren).

Wir waren Hip Hop oder Rock, Ärzte oder Hosen, - wir waren aber auf gar keinen Fall Mainstream.


Es sei denn, es war Dir egal.

Wenn das auf Dich zutrifft: Kompliment.

Kompliment, wenn Du damals keine Definition hattest, wann man eine „Tussi“ ist und wann nicht, Kompliment, wenn Du andere (und Dich selbst) nicht nach ihrem Aussehen, ihrem Musikgeschmack und ihrem Freundeskreis beurteilt hast.


Das alles schieben wir gedanklich ins Teenager Alter, aber wie sieht es eigentlich heutzutage bei uns aus?


Hast Du diese Vorurteile wirklich losgelassen? Wenn alles wegfallen würde, womit Du Dich jetzt noch identifizierst, hättest Du dann immer noch ein Gefühl dafür, wer Du bist?

Bist Du okay mit Dir selbst?

Oder suchst Du insgeheim noch nach dem „besonderen“ in Dir?


Bonus


3 Anzeichen dafür, dass Du Dich zu stark mit einer Sache identifizierst

Mit passenden Beispielen


1.

Du fühlst Dich persönlich angegriffen, wenn jemand anderer Meinung ist als Du


Du sprichst mit einer Freundin über etwas, das Du für Dich neu entdeckt hast,- bist ganz begeistert von dieser Sache, aber die Person, der Du davon erzählst lässt sich so gar nicht mitreißen. Du bekommst das Gefühl diese Person will Dir diese Sache ausreden; Du reagierst mit Wut und fühlst Dich plötzlich zutiefst als Person, als Du selber, abgelehnt; bist enttäuscht von eurer Freundschaft.


2.

Du verleugnest oder verzichtest auf Dinge, die Dich eigentlich auch interessieren würden, weil Du glaubst, das „seist nicht Du“


Je nach Situation, je nach Sache hätte ich hier natürlich 1000 Beispiele. Wie wäre es mit diesem:

Du gehst täglich an einem Flyer für einen Malkurs vorbei und denkst Dir täglich „das ist ja sehr interessant,- für Menschen, die kreativ sind“, Du bist Büroangestellte und hast zuletzt in der Grundschule gemalt,- warum sollte Dich dies also ansprechen?


3.

Du fühlst Dich unter Druck gesetzt, die Dinge zu halten mit denen Du Dich identifizierst


Du bist Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und einen bewussten Lebensstil. Das heißt, Du musst jeden Tag super früh aufstehen,- täglich meditieren, immer super gesund essen und am besten noch jedes Jahr einen spannenden Urlaub auf Bali machen. Das alles ist furchtbar viel Stress für Dich. Leistungsdruck. Der Lust nach einer Tüte Chips, willst, und kannst Du aber nicht nachgeben,-

das würde alles über den Haufen werfen.


Ja, diese Beispiele sind plakativ,- aber direkt aus dem Leben gegriffen.

Forme sie gerne für Dich um, ersetze die Beispiele durch eigene.

Fühlst Du Dich ertappt?

Was macht dieser Text mit Dir?


Lass gerne einen Kommentar da.


Und eine Sache noch: Egal was ist, egal ob hochsensibel oder ganz "normal",- Du bist und warst immer etwas besonderes. Du musst aus Deinen Schwächen kein Gold machen,- Du hast genügend Stärken.


Vielen Dank, bis zum nächsten Mal - und alles Liebe,






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Vanessa Neera Sharma

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