10 Tipps für Deinen Malort, die Deine Kreativität anregen



Wenn noch das kreative Chaos vom Vortag herrscht, dann kann es manchmal schwierig sein, die Lust oder die Inspiration zu haben kreativ zu sein; - (weil man zu faul war aufzuräumen,- Du natürlich nicht, Ich mit Sicherheit auch nicht,- aber es soll ja Menschen geben.... Äh.... Okay, manchmal). -.-


Doch ein zu ordentlicher Malplatz/ Atelier bzw. ein nicht vorhandener fester Kreativ-Platz kann genauso hinderlich sein,-

denn Du musst an Deinem Malort das Gefühl haben, "Dreck" machen zu dürfen, denn auch das "kreative Chaos" ist wichtig; zumindest wärend man im Kreativ-Prozess ist.


Deshalb ist mein erster und wichtigster Tipp definitiv:


1. Ein fester Ort zum Malen, Basteln, Experimentieren

Es muss kein ganzer Raum sein, Es reicht ein kleiner Schreibtisch,- eine eigene Kunst - Ecke im Raum mit einem kleinen Regal für Deine Utensilien.


Du solltest Dir Deinen Ort gemütlich, aber "klecks- und kleckerfähig" einrichten, gerade, wenn Du auf der Erde arbeitest.


2. Habe immer genügend Wassergläser parat

klingt vielleicht banal, aber es gibt nichts Schweinehund-Triggerndes, als wenn Du erst ein altes Altglas auswaschen musst, damit Du Dir Pinselwasser abfüllen kannst.

Da Ich eh tählich male, habe Ich sogar immer ein volles Wasserglas an meinem Malplatz stehen. Natürlich mit neuem, sauberem Wasser. ;)


3. Hänge Dir eine alte Kochschürtze, ein altes Oberhemd oder T-Shirt über Deinen Stuhl am Malplatz

Einleuchtend, oder? Die ausrede "meine neue Bluse könnte schutzig werden" gilt dann nicht mehr! :-)


4. Lappen, Lappen, Lappen

Alte Lappen kann man NIE genug am Malplatz liegen haben. Du brauchst sie um Deinen Pinsel zwischendurch mal abzutupfen,- Deine Finger von Pastell-Staub zu befreien, Farbe aus dem Aquarell herauszutupfen,- und wahrscheinlich 20 weitere Dinge zu tun.

Du kannst Mal-Läppchen aus alten Geschirrhandtüchern oder aus alten T-Shirts sehr gut selber herstellen;- einfach schneiden oder reissen, man muss auch nichts vernähen, es sind ja "nur" Mal-Läppchen.


5. Material übersichtlich und einsichtlich am Platz drapieren

Wenn Dein Malplatz Dich zum Malen einladen soll, dann richte ihn jedes mal wieder so her, als ob Du gleich wieder losmalen losmalen willst; wie einen eingedeckten Tisch im Restaurant. Wenn das Blatt bereit liegt, alle Stifte in ihren Kartons sortiert, aber startklar daneben liegen, gleich neben den Pinseln im Glas und einem Wasserglas und einem Mal-Läppchen,- wer kann da dann noch vorbei gehen ohne Lust am Malen zu verspüren?



6. Bilder und Postkarten an der Wand


Hänge eigene Bilder auf, die die Dir gefallen und Postkarten mit gemalten Motiven, die einladend aud Dich wirken.

Wenn Du eine gewisse Mal-Erfahrung hast, spürst Du direkt Lust zu malen, wenn Du etwas gemaltes siehst, wähle Motive die Dich motivieren anstatt Dich unter Druck zu setzen, á la "so gut kann Ich nicht malen", sie sollten Dir jedoch auch gut gefallen (wenn es Kunstdruck sind und nicht Deine eigenen Bilder). Ich empfehle Dir aber auch sehr ebenfalls selbstgemaltes aufzuhängen, so bekommst Du auch Abstand zu den Bildern, behälst sie aber gleichzeitig im Bewusstsein. An der Wand fühlen sie sich einfach an wie Bilder, die man sich ansehen kann, und nicht so sehr "wie ein Teil von Dir", auch wenn es zunächst befremdlich sein mag ein eigenes Bild "auszustellen". So siehst Du vielleicht hier und da auch Stellen, die Du gerne verändern möchtest,- oder es läd Dich ein ein neues zu malen, das den Platz des alten einnehmen darf.


7. Unterschiedliche Materialien in Sichtweite

Wenn es jeden Tag das Selbe zu Essen gibt, selbst, wenn es das Leibgericht ist, dann kann einem schon mal der Appetit vergehen. Genauso ist es mit dem Kunstmachen doch im Prinzip auch. Abwechslung und Offenheit zu experimentieren ist das A und O.

Sorge also unbedingt dafür, dass Du etwas Variität in Sichtweite hast,-

gerade Materialien, die Du lange nicht benutzt hast, solltest Du auch mit auf den Tisch legen, denn Menschen sind faul;- wir nehmen das was bekann, gewohnt, oder in Reichweite ist, alles andere ist zu unbequem.


8. Verzichte auf Schlampermäppchen

Für lose, einzelne Stifte scheint es manchmal eine gute Option zu sein, sie einfach durcheinander in so einem Mäppchen zu verstauen.

Gründe dagegen: Du vergisst was darin ist; außerdem musst Du eh meistens alles auskippen, damit Du etwas findest; Kreisen und Kohlen können beschädigt werden und färben sich gegenseitig ein, was ärgerlich ist. Buntstifte können brechen, wenn Du sie darin transportierst.


Besser: Alles gut thematisch geordnet in Besteckschubladen-Inlays und wenn querbeet, dann das gute alte "Alles was sonst keinen Ort gefunden hat" Stifte,- Schere und Kleber-Glas; dann siehst Du was Du hast und kannst einfach zugreifen.


Schachtellose Kreiden und Kohlen solltest Du nach Farben geordnet in den oben erwähnten Besteck-Inlays oder selbstgebastelten Schachteln oder Holzkisten aufbewahren. Wahlweise auch Untertassen.


9. Ein gut sichtbarer Platz

Egal ob im eigenen Atelier, im Wohnzimmer oder Schlafzimmer,-

der Malplatz sollte von der Tür aus direkt sichtbar sein, wenn Du herein kommst,- und war so, dass Du direkt darauf schaust, dass Du den eingedeckten Platz aus der Perspektive siehst, wie Du auch dran malst,- und, dass Dein Blick auf die Bilderwand fällt.

Du sollst beim betreten des Raumes direkt Lust auf Kunst bekommen. ;)


10. Habe Papier und Pappen in verschiedenen Formaten vorrätig

Nichts ist kreativitäts-hemmender als nur eine Artvon Papier dazuhaben, beispielsweise Dein momentanes Skizzenbuch. Es schränkt ein, immer auf dem selben Format zu malen.

Du kannst Dir Deine eigenen Formate ja selber machen, indem Du große Bögen kaufst und sie Dir selber schneidest. Du solltest dann jedoch natürlich Vorarbeiten. Bringe viel Variation hinein, blos keine DIN-Norm einhalten. ;)


Ich verwahre auch IMMER Pappen von Warenlieferungen, zerschneide mir Kartons,- auch geeignete Lebensmittelverpackungen, wie z.B. Cornflakes-Schachteln.


Lege dies alles, fertig vorbereitet, ggf. weiß grundiert an Deinen Arbeitsplatz (Z.B. in einen Bürocontainer unter dem Schreibtisch oder in ein Regal daneben).




So, und jetzt VIEL SPAß beim Kreativ-Sein und beim Einrichten Deines Mal-Ortes!



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Alles Liebe,


Deine




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